Rotations-Uhr (8-LED-Laufschrift)
Beschreibung

In den letzten Jahren sieht man immer öfter Glaskugeln, die scheinbar eine Laufschrift auf ihrer Oberfläche haben. Das Geheimnis liegt in einem schnell rotierenden Arm, der am Ende 8 senkrecht angeordnete LED's hat.

Auf diesem Arm befindet sich auch noch die Elektronik. In der Abb. 1 ist diese Anordnung zu sehen.

Um die Elektronik mit Energie zu versorgen wird der Motor nach Abb. 2 modifiziert. Die Spannung wird dem Anker über dem Stator an dessen Kohlebürsten abgenommen. Man erhält so eine 3-Phasige Wechselspannung, die mit 3 feinen Kupfer-Lack-Drähten zur Platine hochgeführt werden. Hierzu in den oberen Teil der Motorachse eine Rille einfräsen, um die 3 Drähte dort hineinzulegen. Mit Schrumpfschlauch fixieren. Die Platinen an den Stahldraht anlöten und die LED's mit der Platine mit feinem Kupferlackdraht verbinden. Die Befestigung des Arms mit

Stückliste :
Bez. Wert
R1 220
R2,R11 10k
R3-R10 180
C9,C10 22pF
C1-C3, 100nF
C11 470µF/16V
C12 100µF/6V
D1-D7 1N4148
D8 5,1V Z-Diode
D9-D16 5mm LED superhell
IC1 PIC16F84 Dil
IC2 78L05 TO92
Q1 20 MHz Quarz
30 cm Stahldraht D=3mm
DC-Motor mit Kohlebürsten
4m 0,15mm Kupferlackdraht
Schraubklemme (z.B. Lüster)

Versorgung 10-12V DC

der Motorachse geschieht am einfachsten mit einer Lüsterklemme von der man die Kunstoffuzmmantelung entfernt hat. Man kann auch zwei Klemmen miteinander verlöten und den Stahldraht an der Verbindungsstelle trennen. Wichtig ist nur das der Hebel von LED's zur Achse und Platine zur Achse genau gleich ist, da sonst starke Vibrationen auftreten.

Den Motor mit einem Befestigungsring auf einer schweren Montageplatte montieren.

Abb. 1 Motor mit Arm und Platinen Abb. 2 Innerer Motoraufbau mit den extra (pink) Drähten und dem Schlitz in der oberen Achse
Schematic
An einer Stator-Leitung ist für den Eingang A0 eine Überlagerte Signalleitung vorhanden. Diese dient zum Beispiel der Justierung der Uhr oder der Eingabe von Text mittels serieller Kommunikation. Der Sourcecode befindet sich im Zip-Archiv.